Dienstag, 09. Juni 2020

Als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ rezertifiziert

Das Unternehmen InCasa Schlafraumsysteme aus Beverungen in Ostwestfalen trägt seit 2016 das Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“. Für die Ablösung seiner CO2-Emissionen aus dem vergangenen Jahr wurde der Spezialist für Schlafzimmermöbel aus Massivholz jetzt erneut von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) ausgezeichnet.

„InCasa ist von Anfang an Mitglied unseres Klimapakts für die Möbelindustrie und auch ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘. Sehr gerne würdigen wir dieses Engagement und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und den Menschen mit der Rezertifizierung“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Die Logik des DGM-Klimapakts basiert auf drei Stufen: erstens der Bilanzierung, zweitens der Reduzierung und drittens schließlich der Neutralisierung von CO2-Emissionen. Als klimaneutraler Hersteller steht InCasa zum nunmehr vierten Mal in Folge auf der höchsten Stufe. Voraussetzung dafür war die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen des Unternehmens aus den Scopes 1 bis 3. Scope 1 umfasst alle direkten Emissionen von InCasa, dazu gehören zum Beispiel Treibstoffe für unternehmenseigene PKW und LKW sowie Heiz- und Kühlmittel. Die indirekten Emissionen, die aus der Erzeugung der von dem Unternehmen beschafften Energie resultieren, wie etwa Strom, Fernwärme, Dampf oder Kühlungsenergie, werden im Scope 2 erhoben. Scope 3 beinhaltet schließlich alle indirekten Emissionen, die aus dem Ablauf aller täglichen Unternehmensprozesse hervorgehen – beispielsweise die Anfahrt der Mitarbeiter, Geschäftsreisen, Papier- und Wasserverbrauch. „All diese Emissionen aus 2019 hat InCasa durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate abgelöst. Ein Zertifikat entspricht einer Tonne CO2 und kommt beispielsweise Projekten zur Aufforstung oder Trinkwasseraufbereitung zugute“, erklärt Winning.

Das Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ dient schließlich ähnlich wie das RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ und das Emissionslabel der DGM nicht nur dem Hersteller für Marketingzwecke, sondern vor allem dem Endverbraucher als Entscheidungshilfe im Möbelhandel. „Klimafreundliche Produkte und Hersteller lassen sich damit umso besser erkennen und verantwortungsvolle und wohl überlegte Neuanschaffungen umso besser tätigen“, so Winning. 

 

Quelle: www.moebelmarkt.de